Sie haben Fragen, wir antworten …infrarot wandheizungen

 

Hier finden Sie viele Antworten auf Fragen die Sie vielleicht im Zusammenhang mit dem elektrischen Heizen oder unserer Infrarot Heizung haben.

 

Wieso bieten Sie keinen Servicedienst?

Viele Firmen preisen ihr gutes Service an, z. B. 24 Stunden rund um die Uhr und das 365 Tage im Jahr. Das klingt an sich super, nur ist so ein Service aufwendig und teuer in der Erhaltung.

Resümee: Es muss daher alle Augenblicke an diesem Produkt etwas kaputt sein, sonst würde sich ein solch aufwendiges Service einfach nicht rechnen.

Wir von Silence-InfaRot haben das Service 1970 aufgegeben, weil es einfach nichts zu reparieren gab, weil eben nichts kaputt geht. Diese Heizungen bedürfen auch keiner Wartung.

Aber wie immer – die Ausnahme bestätigt die Regel. Dafür benötigen wir jedoch keinen eigenen Servicedienst, solche Ausnahmen sind eine Rarität – z. B. Naturereignisse oder Katastrophen.

 

Wo soll man Deckenheizungen am ehesten verwenden?

Grundsätzlich in Schlaf- und Kinderzimmern, Gästezimmer. Prinzipiell ist das eine Frage der Hygiene, denn der Mensch schläft großteils mit offenem Mund.

Bei Deckenheizungen tritt keine Staubverschwellung, wie dies bei mechanischen Heizungen der Fall ist, auf.

Silence.InfraRot Infrarot-Deckenheizungen funktionieren wie die Sonne – sie transportieren keinen Staub und sind reine Strahlungsheizungen.

Wie warm wird eine Deckenheizung?

Das kommt auf die Wattleistung an, welche wieder zum Teil von der Raumhöhe abhängig ist. Im normalen Wohnbereich beträgt die Temperatur zwischen 29 und 40 °C+.

Ist es bei einer Deckenheizung nicht am Kopf heiß und an den Füßen kalt?

Nein. In der Regel wird die Heizung so eingestellt, dass die Temperatur unter der Kopftemperatur liegt, das sind 19 bis 32 °C – natürlich abhängig von der Raumhöhe.

Selbstverständlich kann sich jeder die Abstrahltemperatur nach seinen Bedürfnissen einstellen.

 

Aber Wärme steigt doch auf, oder?

Sind Sie sich da so sicher? Wir meinen, Wärme steigt mit Sicherheit nicht auf.

Wärme ist eine Strahlung wie Licht, nur in einer anderen Wellenlänge. Stellen Sie sich vor Licht würde aufsteigen, das wäre sehr unangenehm, denn es würde am Fußboden kein Licht ankommen.

Wenn daher Licht von oben am Fußboden ankommt, dann kommt auch Wärme dort an. Silence-InfraRot ist eine Infrarot-Strahlungsheizung wie die Sonne, die Wärmeübertragung von A nach B erfolgt mittels Strahlung (mit Lichtgeschwindigkeit).

Was sie meinten, das aufsteigt, ist erwärmte Luft, die über Heizkörper oder Öfen nach oben aufsteigt, sobald die Heizkörper oder Öfen wärmer sind als die sie umgebende Luft.

Das ist aber die verkehrte Welt: oben ist wärmste Raumluft, unten haben Sie kalte Füße. Die Ursache dafür ist, dass man mit Luft den besten Isolator und schlechtesten Leiter zum Transport für Wärmeenergie nimmt.

An sich ist dieses Verhalten hinlänglich bekannt, dennoch wird es gemacht. Warum? Ganz einfach – die anderen machen es ja auch.

Warum die Heizung überhaupt an die Decke?

Das hat zum Teil wirtschaftliche Gründe, da die Decke die größte zur Verfügung stehende Heizfläche bietet.

Z. B. in Hotelbetrieben ist das eine Notwendigkeit, sowie in Schlaf und Kinderzimmern, ist auch eine Frage der Hygiene.

 

Wie ist es bei hohen Räumen?

Dachausbau. Es wurde ein Atelier in eine Wohnung umgebaut. Raumhöhe 7 m, 1 Raum Wohnzimmer, Bodenfläche 130 m², Fenster 6 x 10 m, andere Räume im Schnitt 20 bis 25 m², alles Deckenheizung im Aufklebeverfahren, Bad Fußbodenheizung unter Fliesen.

Es gab kein wie immer geartetes Problem.

Wie ist das bei niedrigen Räumen?

An sich ist das kein Problem. Es wurden schon Deckenheizungen in Räume eingebaut, wo man ohne Leiter die Decke tapezieren konnte, man muss nur die Deckentemperatur etwas niedriger einstellen, z. B. 28 °C.

Weshalb in jedem Raum ein Thermostat?

Es kann nicht Sinn einer Sache sein, für ein ganzes Haus nur ein Thermostat zu haben. Natürlich funktioniert das auch, die Frage ist nur wie und um welchen Preis.

Stellt man die Temperatur im Wohnzimmer ein, ist das für dieses Zimmer gut, nur wie soll die Heizung wissen, was sich drei Zimmer weiter abspielt?

Bei allen Silence-InfraRot Systemen ist für jeden Raum ein Thermostat vorgesehen, damit ist man in der Lage, jeden Raum für sich nach Bedarf einzustellen bzw. zur Gänze abzuschalten.

Der Spar- und Umweltschutzgedanke hat auch hier oberste Priorität.

Brauche ich ein Raumthermostat, genügt nicht der Bodenfühler alleine?

Rein theoretisch braucht man nicht unbedingt ein Raumthermostat, nur muss man dann damit rechnen, dass die Heizkosten mitunter erheblich steigen werden. Vom Prinzip her kann man sagen, die teuerste Regelung ist auf Sicht immer noch billiger als eine unzureichende.

Ausnahmen wird es natürlich immer geben, es muss aber von Fall zu Fall geprüft werden, was vernünftiger ist (Vernunft ist leider nicht immer ein Argument).

Was ist ein elektronischer Regler mit Fühler?

Dies ist ein Regelgerät mit einem Regelbereich von 0 bis 60 °C oder 100 °C für den Reiheneinbau in einen Sicherungsschrank mit 45 mm Bauhöhe oder als Aufbaugerät auf einer UP-Schalterdose. Betriebspannung 230 bis 250 V 10 A maximal, ab 8 A empfehlen wir, die Leistung über einen Kleinschützen oder ein Relais zu schalten.

Wie erfolgt die Regelung der Sonnstrahl Fußbodenheizungen?

Jeder Raum bzw. jede separat definierte Heizfläche wird über einen im Boden eingelassenen Fühler, der mit einer Elektronik verbunden ist, geregelt. Die Elektronik wird von einem in jedem Raum befindlichen Raumthermostat gesteuert.

Bei Mischheizungen, verbunden mit einer Zentralheizung, kann es unter gewissen Bedingungen zweckmäßig sein, den Raumthermostat wegzulassen. Die Begründung dafür liegt in der thermischen Irritation.

In Bädern wird man, auch wenn eine andere Heizung vorhanden ist, dennoch ein Raumthermostat setzen, diesen im Winter, wenn die andere Heizung in Betrieb ist, auf +30 °C stellen und die Fußbodenheizung nur über die Elektronik steuern, in der Vor- und Nachsaison wird dann der Raumthermostat die Kontrolle übernehmen.

Auf was muss man bei der Verlegung einer Silence-InfraRot Fußbodenheizung achten?

Besenreiner, glatter Unterboden ohne Mörtelreste. 2. Während der Verlegung darf im Raum nicht gestemmt oder gestaubt werden. 3. Andere Handwerker sind von diesem in Arbeit befindlichen Raum (Fläche) solange fernzuhalten, bis der Endbelag aufgebracht ist (Fliesen oder Holzboden u. s. w.). Nähere Details sind in den Verleganleitungen zu finden.

Begründung: Ungewollte Sachbeschädigung durch andere Handwerker.

Was ist, wenn man ein Loch in die Heizung bohrt?

Wenn jemand ein Loch in die Heizung bohrt, werden zuerst einmal die zwingend vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen reagieren, d. h. FI und Sicherung werden die Anlage bzw. den betroffenen Raum oder Teilfläche abschalten.

Keine Panik, die Heizung ist deswegen nicht kaputt. Die Bohrung muss dann so behandelt werden, dass keine elektrisch leitenden Teile zur Erdung oder zu andern Bauteilen gelangen.

Behebung:

Einspritzen eines Zweikomponenten-Epoxydharzes zur elektrischen Isolation und gleichzeitig Setzen eines Schaftdübels, die Bohrung ist dann spannungssicher ca. 4 KV.  FI und Sicherung wieder einschalten, das war’s, die Heizung funktioniert wieder.

Ist wider Erwarten ein Kaltleiter oder Band angebohrt worden, ist dieser Bereich abzuschalten und an dieser Stelle müssen dann die z.B. Fliesen aufgemacht werden und die Bohrstelle muss mittels einer Brücke aus Band oder Draht umgangen werden. Isolieren, probeheizen und die Fliesen wieder einsetzen. Heizung wieder einschalten.

Hinweis: Solche Arbeiten sind unbedingt von einem befugten Elektrotechniker durchzuführen!

Warum mit 230 Volt, wären nicht 24 oder 42 Volt besser?

Rein theoretisch wäre der Kleinspannung der Vorzug zu geben, da im Falle einer Berührung es weiter nicht schlimm wäre.

Nur wie halt immer steckt der Teufel im Detail.

Bei Kleinspannungen von 24 oder 42 Volt steigen die Ampere sehr stark an, das würde aber bedeuten, dass die Verkabelung dann nicht mehr mit einem Querschnitt von je 1,5 bis 2,5 mmerfolgen kann, sondern mit 4, 6, oder 10 mmerfolgen müsste, wie es bei Autobatterien üblich ist.

Eine Verkabelung mit einem solchen Querschnitt ist nicht nur wesentlich teurer, sondern auch in der Handhabung mehr als unpraktisch.

Zum anderen bräuchte man dann für jedes Zimmer oder jede Teilfläche einen eigenen Transformator, hiefür würde man dann einen eigenen Raum benötigen, nebenbei müsste man dann noch eigene Stromkreise mit 230 Volt zwischen Thermostat und den Trafos aufbauen, da Thermostate kaum einen Querschnitt von mehr als 2,5 mmzulassen.

Was wiederum zur Folge hätte, dass anstelle einer Leitung zwei unabhängige Kreise zu führen sind, was die Sache erheblich verteuern würde und vom Prinzip eigentlich nichts bringt.

Noch schwerwiegender ist aber, dass Folien und Leitungen mit hohen Ampereströmen sehr leicht zu Zündbränden führen können, man denke etwa an die Zündkraft von E-Schweißgeräten.

Das heißt, je geringer die Volt, umso größer sind die Ampere, wenn man die gleiche Wattleistung erreichen will.

Gibt es die Silence-InfraRot Fußbodenheizung auch für Kleinspannung?
Ja, gibt es. Denn es wird immer wieder Situationen geben, wo eine Kleinspannung unbedingt wünschenswert ist, z. B. in der Tierzucht oder in Labors, wo die Flächen nicht besonders groß sind, sodass die Ampere keine besondere Rolle spielen.

Wie lange hält die Silence-InfraRot Heizfolie?

Um ehrlich zu sein, wir wissen es nicht.Aus heutiger Sicht (2015) kann man davon ausgehen, dass die Haltbarkeit bei 80 Jahre liegen wird, möglicherweise auch länger

Diese Technologie wurde zum Teil bereits 1943 in Norwegen eingesetzt. Die Produktion in Österreich begann in den 1960er Jahren.

Tatsache ist, dass wir 1970 den Service für diese Produkte einstellten, da es eben nichts zu warten oder reparieren gab. Dieser Zustand hält bis heute an.

Wenn Silence-InfraRot Heizungen so gut sind, warum hat sie dann nicht jeder?

 Um ganz ehrlich zu sein, das ist eine Frage, die jeder Firma – wenn sie ihr gestellt wird – unangenehm ist.

Der Grund ist darin zu sehen, dass es sich hier um eine Frage handelt, die kaum, wenn überhaupt, befriedigend zu beantworten ist.

Zum einen hängt es mit dem Bekanntheitsgrad zusammen, so sind z. B. weltweit namhafte Firmen mit Spitzenprodukten bereits seit über 100 Jahren am Markt, dennoch hat ihr Produkt nicht jeder und Millionen wissen nicht einmal, dass es diese namhaften Firmen überhaupt gibt.

So kommt es auch bei uns vor, dass wir in den Bundesländern, im Ausland oder punktuell wohl bekannt sind, aber es kann ohne Weiteres sein, dass drei Häuserblöcke weiter manche Bewohner nicht einmal wissen, dass es uns gibt, haben auch keine Ahnung, was eine Silence-InfraRot Heizung ist, wollen es mitunter auch gar nicht wissen.

Wir sind seit 50 Jahren am Markt.

Haben wir etwas unternommen, um bekannt zu werden? Natürlich! Wir waren bisher in mehr als 200 Zeitungen oder Broschüren mit PR-Artikeln vertreten, schalteten jahrelang Kinowerbung und etliche Rundfunkspots, warben im Fernsehen usw.

Dazu stellten wir in manchen Jahren auf bis zu 5 großen Messen aus, manchmal waren wir auch auf kleineren, regionalen Messen vertreten.

Auf den Punkt gebracht heißt das aber, es hilft die beste und aufwendigste Werbung nichts, wenn die Angesprochenen nicht aufnahmefähig oder aufnahmebereit sind bzw. es einfach nicht wissen wollen.

Dazu ein Beispiel:

Messe: Ein Messebesucher steht vor einem unserer betriebsfähigen Modelle der Fußbodenheizung, greift es an: Aha! und spricht „Ich sehe es, es ist auch schön warm, nur ich glaube nicht, dass es funktioniert“und geht weiter. Was soll man dazu noch sagen? Am besten nichts und das ganz leise.

Spätestens jetzt wird erkennbar, warum nicht jeder eine Silence-InfraRot Heizung hat, egal wie gut diese ist.

Kann ich mit einer Wasserfußbodenheizung nicht auch Teilflächen beheizen?

Selbstverständlich, überhaupt kein Problem, man kann ohne Weiteres einzelne Register, Zimmer, Teilflächen usw. auch mit einer Wasserfußbodenheizung einzeln in Betrieb nehmen.

Die Frage ist nur: um welchen Preis?

Begründung: Es liegt in der Natur der Sache, dass, wenn man z. B. nur einen kleinen Raum oder nur eine Teilfläche heizen will, die Gastherme oder der Heizkessel auf Betrieb gehen müssen. Diese(r) ist aber in der Regel für eine Fläche von 30 bis 300 und mehr Quadratmeter ausgelegt.

Es wird daher jedem klar sein, dass dies nicht besonders wirtschaftlich sein kann, alleine schon wegen der erheblich längeren Anlaufzeit und weil man eben häufig nur einen oder zwei Quadratmeter beim Fernsehen oder am Computerplatz benötigt.

Gibt es Wunder?

Das ist eine Frage, die nicht einfach zu beantworten ist, aber: manchmal schon!

Speziell dann, wenn andere versprechen und vorgeben, mit 1/3 weniger Heizfläche das Gleiche zu erreichen, wie es mit Silence-InraRot Programm möglich gewesen wäre – das ist dann ein Wunder. Leider wirkt das Wunder nur so lange an, bis der Kunde die Abrechnung des Stromversorgers bekommt, dann allerdings wundert sich der Kunde. Eine Wallfahrt hilft dann leider auch nichts mehr.

Wir überlassen Wunder jedoch lieber den anderen und versuchen eher alles, um mit Modernsten technischen Verbesserungen die Heiztechnik so zu optimieren, dass mit möglichst geringem Energieeinsatz ein optimaler Kostennutzwirkgrad und bester Komfort erreicht werden können.

Gibt es Unterschiede bei Deckenheizungen?

Selbstverständlich. Es ist aber so wie bei allen Dingen, es wird von manchen Firmen versucht, schnell Geld zu machen – ob der Kunde bei den Betriebskosten auf der Strecke bleibt, ist dann eine andere Sache.

Sinn der Erfindung und Entwicklung der Infrarot-Tapetendeckenheizung im Aufklebeverfahren war und ist, dass zwischen der Heizung und dem Raum nur ca. 1 bis 1,5 mm Material liegt, dadurch kann die Wärmeentwicklung im Raum sofort ohne Materialwiderstand einsetzen (keine Trägheit).

Nebenbei hat die Infrarot-Deckenheizung im Oberklebeverfahren neben der üblichen Isolation auch eine Spiegelfolie in der Unterkonstruktion eingebaut, sodass durch die innere Reflexion auch an jenen Stellen Wärme abgegeben wird, an denen keine Heizfolie liegt.

Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die wärmeabgebende Fläche möglichst groß zu halten, da man ja auf Lattungsabstände keine Rücksicht nehmen musste.

Dadurch ist es möglich, mit einer größeren Fläche aber mit einer geringeren Oberflächentemperatur die Deckenheizung zu betreiben. Dies erhöht den Komfort und senkt nochmals die Betriebskosten.

Es gibt natürlich auch eine billigere Variante, nämlich das Schnellbausystem. Dieses ist die älteste Art, Deckenheizungen zu montieren. Dabei werden in vorgegeben Maßen Latten im Abstand der Heizfolienbreite an der Decke befestigt, dazwischen Stein oder Glaswolle angebracht, die Heizfolien mittels Klammern an den Latten befestigt und mit Gipskartonplatten/Fermacellplatten oder Holz verkleidet.

Die Montage geht verhältnismäßig schnell, die Heizung ist aber träge und im Betrieb teurer (und das für immer).

Bei Mansarden und Dachausbauten kann das Schnellbausystem zu einer erheblichen Verkleinerung der Heizfläche führen, dies ist mit einer Betriebskostenerhöhung gleichzusetzen.

 Grundsätzlich ist zu bemerken: je kleiner die Heizfläche, umso teurer kommt der Betrieb (siehe Exergiewirkgrad).

Normraum: 5 x 4 x 3 = 20 m² = 60 m³, 2 Fenster, eine Tür im umbauten Raum, Klimagebiet II, 3 300 Heizgradtage. Ohne Veränderung des Normraumes, nur aufgrund der Tatsache, dass die Heizfläche von 20 m² auf eine Radiatorgröße von 0,9 m² verkleinert wurde (also um den Faktor 22), ergibt das bei gleicher Wattleistung eine Betriebkostensteigerung von 250 %.

Welchen Vorteil hat eine Fußbodenheizung gegenüber einer Radiatorenheizung?

Einen wesentlichen Vorteil haben alle Fußbodenheizungen gemeinsam. Die Oberfläche ist sehr groß und damit ist eine geringere Oberflächentemperatur verbunden.

Was in der Folge nicht nur mehr Komfort bietet, sondern auch zu geringeren Betriebskosten führt.

Was ist eine Deckenheizung

Eine Deckenheizung ist an sich das Gegenstück zur Fußbodenheizung, nur mit dem Unterschied, dass Infrarotwärme von oben nach unten mit Lichtgeschwindigkeit abgestrahlt wird.

Bereits 1901 baute ein gewisser Berker (London) die ersten mit Warmwasser (40 °C) betriebenen Deckenheizungen.

An der Decke wurden aus nahtlosen Stahlrohren Register hergestellt (Rohrabstand 1 cm), der Arbeitsaufwand war erheblich, die Funktion einwandfrei, der Komfort einfach Spitze. Über die Herstellungskosten gibt es keine verlässlichen Daten, diese dürften aber enorm gewesen sein.

In den Jahren 1938 bis 1940 wurden vom ITT Kabelwerk in Oslo (Norwegen) die ersten elektrisch betriebenen ESWA Heizfolien hergestellt. Verlegt wurden diese Heizfolien unter einer Verkleidung aus Holzbrettern.

Für Österreich und Deutschland mit seinen hohen Stromtarifen kam dies nicht in Frage, der Energieverlust war zu hoch, die Trägheit zu groß.

Dies war der Anlass die Infrarot-Tapetendeckenheizung zu erfinden. Dabei gelang es ihm, die ESWA Heizfolien an der Decke im Oberklebeverfahren zu installieren.

Die Folienhersteller kamen sofort, nachdem dies bekannt wurde, nach Wien und konnten sich von der technischen Leistung und der erheblichen Verbesserung des Nutzwirkgrades überzeugen, waren beeindruckt und gratulierten zum Erfolg.

Im Laufe der letzten Jahrzehnte gab natürlich wie bei allen Produkten Verbesserungen, sodass aus heutiger Sicht von einem voll ausgereiften Produkt geredet werden kann.

1970 wurde das Service/dieWartung aufgelassen, es gibt auf die Lebensdauer der Heizfolie nichts zu warten. Resümee: keine ständigen Wartungskosten – und das auf Jahrzehnte!

Fragen? Rufen Sie an ...